Die Mitbewohner - unsere 3 Maine Coons

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Sonntag, 29. März 2015

Blödes Wetter - Vorfreude holen!

Ihr Lieben, der März macht mich verrückt. 

Eigentlich einer meiner liebsten Monate, da nun alles grünt und sprießt und der Garten endlich wieder Farbe bekommt, bin ich derzeit ein bisschen frustriert. Nun schon das 3. Wochenende in Folge mit Regen, Regen und nochmal Regen....menno...und in der Woche, in schöner Regelmäßigkeit wunderbares Wetter, gemein ist das! Und als wäre das nicht genug haben wir jetzt auch noch Gewitter, es gießt wie aus Kübeln und für Mitte der Woche ist mal wieder Frost angesagt...nöööööööööö

Naja, et küt wie et küt und ändern lässt sichs eh nicht, daher zeig ich Euch heute einfach mal ein paar Vorfreu-Fotos auf das, was in den nächsten Wochen und Monaten, früher oder später, ganz sicher wieder kommen wird :-)
Die Hänge hängen voller Hortensien..

.. und die Hummeln werden in den Geranium-Blüten schier verrückt.

Überhaupt Geranium (Storchenschnabel), kann man davon genug haben? Für nahezu jede Gartensituation gibt es eine passende Sorte und es werden gefühlt immer mehr.

Der Philadelphus (Pfeifenstrauch) wird uns ganz sicher wieder mit einer überreichen Blüte erfreuen und

auch die kleinste Ecke schaut dann wieder aus, wie neu oder zumindest ohne Winterschmuddel ;-)

Wenn die Allium Bälle über dem Beet schweben und es...

... in allen Töpfen und Kübeln grünt und blüht....

....der Fingerhut wieder Wichtelhüte für den kommenden Sommer bereit hält und...

... in Kürze schon, wenn die Azaleen und Rhododendren mit Ihrem Farbfeuerwerk beginnen, dann, ja dann ist all der Schmuddelfrust vergessen und es ist wieder GARTENZEIT!!!!


Dienstag, 15. Juli 2014

Hortensien-Sommer

Was gehört für Euch in ein Sommerbeet?
Für mich keine Frage - ganz weit oben auf der "Summer-Must-Have-List" ist für mich der hohe Phlox mit seinem tollen Sommerduft und natürlich Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, der manchmal auch in weiß, orange oder gar gelb daher kommt.

Letzterer wächst bei mir am besten im Kübel. Wenn dieser entsprechend groß ist, kommt er auch zuverlässig jedes Jahr wieder und wird immer größer und schöner. So mancher Sämling schummelt sich dann schon mal in die Töpfe und darf es auch. Im Beet wächst er zwar auch ganz gut aber die Schnecken lieben ihn sehr und bei uns ist es ihm in den meisten Beeten zu nass.

Nass bzw. schön feucht mag nun wieder der hohe Sommer-Phlox sehr gerne und der wächst hier teilweise wie Unkraut und ist dabei pumperl gesund. Er bekommt bestimmt noch einen eigenen Beitrag.

       




So genug von Phlox und Sonnenhut - ganz klar die Stars im Sommerbeet in diesem Jahr sind die Hortensien. Alle waren schon da als wir den Garten vor 9 Jahren übernommen haben und ich gehe davon aus, dass einzelne Büsche so um die 30 Jahre alt sind. Unser Boden ist perfekt für Hortensien (sowie Rhododendren und Azaleen) und das bergische Wetter, mit jeder Menge Regen mögen sie auch sehr gerne. Da braucht es keinen speziellen Dünger oder "Blau-Macher", die Farben sind wie sie sind und da helfe ich nicht nach.

An dieser Stelle mal an alle, die verzweifelt versuchen ihre weißen oder hellrosanen Hortensien mit div. Mitteln blau zu färben - das wird nix!! Die Blüten bekommen maximal merkwürdige Verfärbungen aber weiß bleiben sie dennoch. Sinn macht das nur, wenn ihr blaue Hortensien setzt. Viele Böden sind eher kalkhaltig und dann muss man nachhelfen, damit das Blau erhalten bleibt - bei sauren Böden ist das nicht notwendig.



In diesem Jahr sind sie, wie gesagt, eine wahre Pracht. Der milde Winter hat ihnen gut getan und der reichliche Niederschlag tat sein übriges. Sie sind nicht jedes Jahr so schön - im letzten Jahr hatte ich relativ wenige und eher kleine Blüten - das passiert gerne wenn es im Frühjahr nochmal heftigen Frost gibt - die Blüten werden im Herbst angelegt und die frischen Triebe erfrieren dann leider recht häufig.....d.h. auch, niemals die Büsche im Frühjahr weit runter schneiden, damit vernichtet ihr auch die kommende Blüte, nur die alten Blütenstände über dem ersten, maximal zweiten, grünem Knubbel abschneiden, dann hoffen und bangen, dass kein Frost mehr kommt und dann......sich auf den kommenden Hortensien-Sommer freuen :-)



 Ein lila-pinkes Band und die Blütenköpfe teilweise so groß, dass die Stängel sie kaum tragen können.
Und das Beste ist - man hat fast das ganze Jahr was von der Pracht. Die Blüten lassen sich wunderbar trocknen und behalten die Farbe (ok, mehr oder weniger), sie halten ewig in der Vase und selbst im Winter sehen die abgestorbenen Blütenstände noch hübsch aus....einfach schön!! 

Montag, 3. März 2014

Schräglage?

Ich sollte erzählen, warum der Blog Gartenwahn in Schräglage heißt. Wir gärtnern hier am Rande des Bergischen Lands auf rund 900 qm - 900 qm die so gut wie keine oder nur sehr kleine, ebene Flächen aufweisen. Das gesamte Gelände ist in Terrassen untergliedert, kein Bereich des Gartens ist mit größerem Gerät zu erreichen, alles muss per Hand hoch und runter geschleppt werden und eine Schubkarre ist größtenteils eher Zierde als nützlich.

Gestalterisch durchaus reizvoll (Sichtachsen von unten nach oben und umgekehrt, Beete die von allen Seiten und Perspektiven zu sehen sind), ist das nicht immer so ganz einfach und einen Hauch von Bergziegen-Qualitäten sollte die Gärtnerin schon mitbringen.


Angelegt wurde das alles von der Vorbesitzerin unseres Hauses und sie hat es ganz wunderbar gemacht, die Hängen wurden mühsam mit Trockenmauern abgestützt und sehr liebevoll mit div. Sträuchern, Stauden und Gehölzen bepflanzt. Schöne, alte Eiben und Buchs (der *toi, toi, toi* bisher noch nicht vom Buchbaumzünsler oder dem blöden Pilz befallen ist) geben dem Ganzen ein Gerüst und ich bin heute noch froh auf all die gehört zu haben, die sagten, dass man einen alten, übernommenen Garten erstmal ein Jahr beobachten soll bevor man zu roden und umzumodeln anfängt.

Die wunderbare Clematis Montana Freda wurde leider ein Opfer des Winters 2011/12 aber sie hat mir einen Sämling hinterlassen, der im letzten Jahr bereits wieder die Regenrinne erklommen hat und der - so nicht wieder der Frost dazwischen fährt - in 2-3 Jahren ähnlich imposant aussehen dürfte.



Die Dame war offenbar ein Fan von Azaleen und Rhododendron - auch nicht dumm, da unser Boden hier ideal für diese ist und selbst blaue Hortensien hier immer blau blühen, ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel. Ich selber mag sie nur so naja ;-) aber jeden Frühjahr aufs Neue bringe ich es einfach nicht über mich, mich von ihnen zu trennen - wenn sie blühen ist es ein Feuerwerk in rot, lila und pink.

Sagte ich was von Bergziege? Hier bekommt man eine Ahnung wie steil die Hänge teilweise sind - die wunderbaren, großen Hortensienbüsche scheinens sehr zu mögen.

Ein Bild aus dem unteren Gartenteil im Oktober - mein Lieblingsspielgefährte wünschte sich einen asiatischen Garten. Nun ja, nun ist es eine Melange aus Asien und Bergischem Land und immer im Oktober/November ein tolles Farbschauspiel.

Zum Abschluß für heute noch ein Blick von ganz unten - der Steg gehört zu unserem kleinen Teich, hinauf bis zur Garage (das Dach recht oben im Bild), aufgenommen ebenfalls im Oktober.