Die Mitbewohner - unsere 3 Maine Coons

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Montag, 4. Juli 2016

Der Juli hat begonnen - weiter geht's

Rosarote Wolken überm Tal? Schön wärs, denn Regen hatten wir nun weiß Gott mehr als genug. Praktisch der gesamte Juni fiel ins Wasser. Es schüttete wie aus Kübeln, war aber immer warm dabei, so dass zwar leider die Rosenblüte bisher eher ein Trauerspiel war aber die restliche Botanik schier explodiert ist und teilweise ungeahnte Höhen und Ausmaße angenommen hat.

Die Staudenbeete quellen fast über und ich fühle mich ein bisschen wie ein Pflanzen-Messie ;-)  -  im nächsten Leben bekomme ich einen Zen-Garten........obwohl........

 wenn dann das Grün zwischen den Beeten gemäht ist und ich mir all das Gewuchere so anschaue,

dann freuts mich doch wieder und so eine dichte Bepflanzung hat ja auch was Gutes, das eher lästige Beikraut findet kaum noch Platz zum dazwischen funken :-).


Es summt und brummt überall, der Buchs steht noch gut da ( toi toi toi, noch haben weder der Pilz noch die blöden Zünsler unseren Garten heimgesucht) und wenn in Kürze der hohe Phlox (Phlox paniculata) blüht, dann wird dass alles wieder einer echter Farbschocker und der Garten riecht wunderbar nach Hochsommer.

Und wenn dann endlich mal der tägliche Regen aufhört, dann ist hoffentlich endlich auch richtig Sommer!

Dienstag, 26. August 2014

Frühjahr - Sommer / Vorher - Nachher


Weil es ja hier - tataaaa, riesen Überraschung - immer noch wie aus Kübeln schüttet, gibt es leider immer noch keine frischen Fotos aber ich habe mal ein bisschen in den "Fotokisten" gekramt (hat sowas eigentlich noch irgend Jemand?) und zeige Euch ein paar Jahreszeiten-Impressionen aus verschiedenen Stellen im Garten.

Im späten Herbst denkt man, ach mensch, wieder alles vorbei. Oft bringt ein strahlender Herbsttag den Garten nochmal so richtig zum Glühen, bis dann im November-Dezember alles in einer grauen, dunklen Suppe versinkt (ok, so drastisch ists dann meistens doch nicht und ich gebe zu, dass ich so einen schönen, sonnigen Wintertag, am besten mit ordentlich Schnee, auch großartig finde). Im Winter friert man und schaut auf die mehr oder weniger leeren Beete, plant, schmökert in Büchern und je Näher das Frühjahr kommt, um so mehr juckt es wieder in den Fingern und der vom Gartnevirus-Befallene will nur noch Hinaus und graben und buddeln und den Blümchen beim wachsen zuschauen :-).

Dann zeig ich Euch mal, wie es zu verschiedenen Jahreszeiten so ausschaut, beim Lieblingsspielgefährten und der Blogtante, oben auf dem Hügel über Wuppertal.

Das wollen wir bitte noch nicht sobald sehen.....aufgenommen im Winter 2011/2012 aber ganz ehrlich, lieber so einen Winter, als die sonst oft übliche graue Suppe.

So zeigte sich die "Eiben-Raupe" und das Eingangsbeet Richtung Schuppen im Februar 2014 - das ist eine meiner Lieblingsjahreszeiten - ich renne wie eine Verrückte durch den Garten und gucke und schaue und freue mich über jeden Farbtupfer und jedes grüne Spitzchen, welches den oft noch eisigen Temperaturen trotzt. 

Die nächsten beiden Bilder zeigen ungefähr die gleiche Situation (leider hab ich keine exakten 1:1 Fotos...muss ich mal machen) im Juli 2014 und darunter, Ende Mai 2013. Immer wieder verblüffend, wie sich alles verändert und wächst und blüht und wuchert :-)



Eine Etage tiefer, den Hang hinunter, zeigt sich das Beet neben der Kugelbuche, Anfang März 2014 noch recht kahl. Die Schneeglückchen geben sich die Ehre und auch die Lenzrosen (Helleborus orientalis) blühen schon. Das Bild darunter zeigt das gleiche Beet im Juni 2014. Immer wieder schwer vorstellbar, wenn man im Februar/März vor den recht kahlen Beeten steht, dass im Sommer vor lauter botanischem Gedränge kein Plätzchen mehr zu finden ist.



Hier das große Staudenbeet an einem sonnigen Wintertag im Februar 2013. Schneeglückchen (Galanthus nivalis), Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) und Winterlinge (Eranthis hyemalis) lassen sich von den noch eisigen Temperaturen nicht einschüchtern und werden kurz darauf von vielen anderen Zwiebelblumen begleitet. Die Rosen stehen als stachelige Gerippe im Beet herum und auch sonst ist alles noch sehr luftig. Das ist gefährlich!! Da juckt es in den Fingern in Staudenkatalogen zu blättern und schon einmal das eine oder andere neue Pflänzchen zu ordern....es ist ja noch soooooo viel Platz im Beet.


Äh, ja, genau gaaanz viel Platz im Beet - wie man auf diesen beiden Fotos gut sehen kann. Beide aufgenommen Ende Juli 2014 und es ist nicht ein Fleckchen mehr frei...Wie kommt es nur, dass ich regelmäßig im Winter vergesse, dass die hohen Gräser (Miscanthus versch. Sorten), die Rosen und nicht zuletzt der hohe Sommerphlox eine Menge Platz brauchen. Egal, bisher hat noch jedes neue, hilfsbedürftige Pflänzchen einen Platz gefunden.



Und zum Abschluss nochmal zurück zum Eingangsbereich - hier habe ich mal fast die gleiche Perspektive erwischt. Ich muss sagen, ich mag Beides - die eher kargen Winterbeete, die aber erahnen lassen, was da in den nächsten Monaten kommt und auch die grüne "Hölle", die immer mal wieder gebändigt werden muss und die auch zuverlässig jedes Jahr wieder erscheint.....ob mans im Januar glaubt oder auch nicht :-)



Mittwoch, 23. Juli 2014

Gartenspaziergang im Juli

Ein Spaziergang einmal kreuz und quer durch den Garten im Juli - immer schön aber selten so schön und üppig wie in diesem Jahr.

Kommt Ihr mit? Dann hinaus und los gehts - zur Tür hinaus und einmal nach Links geschaut - die Fuchsia magellanica und der Schmetterlingsflieder in voller Blüte, da hat man direkt gute Laune :-)


Weiter gehts am Eingangshang vorbei, das Rhododendronbeet lassen wir rechts liegen (das macht um die Jahreszeit nun wirklich nichts her) und dann bahnen wir uns den Weg am Schuppen mit der Topfparade vorbei - hier herrscht immer noch buntes Durcheinander und es brummelt und brumselt in allen Blüten.


Gegenüber des Schuppens ist ein Sitzplatz und von da gehts die Treppe herunter - ab in den Hang.
An den Kugel-Eierbuchen vorbei, ein rascher Blick auf die Spinnenblumen und Hosta 'Holy Mole', da tut sich noch nichts, die brauchen noch ein paar Tage bis zur Blüte aber dann wird das ein echter Farbschocker vor der dunklen Buche.
 
Auf der kleinen Treppe machen wir einen kurzen Stopp und verschaffen und einen Überblick - hier muss sich der Besucher dann entscheiden, gehe ich geradeaus weiter komme ich an den Hortensien aus dem letzten Posting vorbei und lande schließlich auf der unteren Ebene bei unserem Torii. Geht man nach links landet man in einer Sackgasse und kann sich eine Runde auf der dort stehenden Bank ausruhen oder aber man geht rechts an der Buchskugel vorbei. Auch spannend, da sieht man dann links das große Staudenbeet und recht sitzen vermutlich 3 fellige Gesellen in ihrem Knast und kommentieren jede Regung des Besuchers ;-)


Also erst mal rechts herum, dort blüht derzeit der weiße Rittersporn besonders schön und wird begleitet von der wunderbaren Miss Willmott's ghost (Eryngium giganteum).

Von da ein kurzer Blick in die Sackgasse - alles fein und mit dem Eichenwald als erweiterten Gartenraum im Hintergrund, bietet sich hier eigentlich immer ein schönes Bild - besonders toll im Herbst! Die Rosenbogenbank hinten steht noch ein bisschen kahl herum, an ihr soll in den nächsten Jahren die Rose 'Ghislaine de Féligonde' hoch ranken, gepflanzt ist sie schon aber noch sehr minderjährig ;-).


Hier nochmal das große Staudenbeet von etwas weiter hinten. Das Quietschpinke in der Mitte ist Phlox - blüht wie verrückt und duftet ebenso aber lässt sich irgendwie nicht richtig fotografieren.

Zurück an der Kreuzung unter der kleinen Treppe, ein Blick ins linke Beet. Die blaue Distel ist Mannstreu (Eryngium). Tolle Farbe, super unkompliziert und samt sich hie und da aber sehr manierlich aus, feines Teil! In diesem Beet wachsen u.a., neben diversen Geraniümern ;-), Astilben, Aruncus dioicus, im Frühjahr  Helleborus orientalis und div. Schneeglöckchen, das lästige Maiglöckchen und die Rosen 'Berleburg' von Poulsen, 'Königin von Dänemark' eine Alba-Rose sowie 'The Generous Gardener von Austin.


Und weiter gehts nach unten, den Weg an den Hortensien entlang (siehe letztes Posting), auch hier lassen wir zwei, drei Beete rechts liegen - die zeige ich dann ein anderes Mal wieder - und gehen weiter durch das Torii zum Teich. Am Torii derzeit besonders schön, die lila blühende Hosta (leider weiß ich nicht welche es ist) und der wunderbare, hohe weiße Wiesenknopf (Sanguisorba tenuifolia var. alba 'Albiflora').



Der Hang über dem Teich - hier läuft auch der Bachlauf runter - die Hostas blühen, die Japanischen Ahörner machen um diese Jahreszeit nicht all zu viel her aber wartet mal ab, wie sich das Bild im Herbst ändert :-). Oben auf dem Hang ein durchaus willkommener, gelb blühender, Einwanderer - Telekia speciosa. Telekien kannte ich bis dahin garnicht und war einiger maßen erstaunt als vor 3 Jahren auf einmal riesige Blätter am oberen Hang auftauchten. Naja, ich hab sie mal stehen lassen um zu schaun, was das denn mal wird. Sehr hübsche Pflanze und das Fliegegetier liebt sie auch - allerdings schneide ich die Samenstände immer sehr frühzeitig ab, da sie zum starken Aussamen neigt und mehr von solchen Riesenblättern brauch ich dann doch nicht.

 
Das war der Blick nach links, den Hang hinauf - schaut Ihr nach rechts seht Ihr das! Unser kleiner Teich am Hang - alles blüht, die Seerosen sind prächtig (eigentlich zu viel des Guten für den kleinen Teich und ich schneide kontinuierlich Blätter ab)

 
Am Teich schauen wir nochmal zurück - ein kleine Spielerei ist das Granitbecken. Jetzt wo es ein bisschen Patina angenommen hat gefällt es mir richtig gut. Das Blauschwingelgras (Festuca glauca) habe ich gepflanzt und farblich passend dazu hat sich die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) diesen Platz ausgesucht - schön :-).
 
Nochmal einen Blick den Hang hinauf. Ihr erinnert Euch an den abgerissenen und neu aufgebauten Bachlauf? So sieht es z.Z. aus. Den Schlauch der Pumpe muss ich noch kaschieren aber sonst schaut es schon wieder ganz gut aus.


Wir gehen über den Steg, am Teich vorbei und die Treppe wieder nach oben - links im Beet ein Farbtupfer - Hemerocallis Hybride 'Frans Hals', eine schon ältere Taglilie (Flory (US) 1955) super unkompliziert und einfach schön.

 
Auf der Treppe nochmal ein Blick zurück auf den Teich - sollte einer von Euch arge Langeweile haben, ist er/sie gerne eingeladen vorbei zu kommen um mal das Holzdeck zu schrubben ;-) und auch die Stühle hätten eine gründliche Reinigung sowie eine neue Lasur nötig...nun gut, alles auf einmal geht nicht und so ein bisschen 'Shabby chick' kann man sich ja auch im Garten schön gucken *ggg*

 
Auf der nächsten Ebene angekommen beenden wir für heute den Rundgang - rechts gucken wir auf den Hang unter dem Rosenbogen. Hier ist es eher schattig und meist feucht, das mögen der Rhododendron und die derzeit noch blühenden Astilben (Astilbe x arendsii 'Brautschleier') sehr.

 
So, Schluss für heute. Damit habt Ihr ungefähr die Hälfte des Gartens durchwandert - das nächste Mal gehen wir auf der anderen Seite des Hauses lang aber da ist derzeit der Lieblingsspielgefährte dabei ein Gerüst auf zu bauen - die Hausfassade schreit nach einem neuen Anstrich - und es schaut ein bisschen aus wie bei den Vandalen ;-)
 
 
Lieben Gruß an Euch alle und....genießt den Sommer!!


Dienstag, 15. Juli 2014

Hortensien-Sommer

Was gehört für Euch in ein Sommerbeet?
Für mich keine Frage - ganz weit oben auf der "Summer-Must-Have-List" ist für mich der hohe Phlox mit seinem tollen Sommerduft und natürlich Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, der manchmal auch in weiß, orange oder gar gelb daher kommt.

Letzterer wächst bei mir am besten im Kübel. Wenn dieser entsprechend groß ist, kommt er auch zuverlässig jedes Jahr wieder und wird immer größer und schöner. So mancher Sämling schummelt sich dann schon mal in die Töpfe und darf es auch. Im Beet wächst er zwar auch ganz gut aber die Schnecken lieben ihn sehr und bei uns ist es ihm in den meisten Beeten zu nass.

Nass bzw. schön feucht mag nun wieder der hohe Sommer-Phlox sehr gerne und der wächst hier teilweise wie Unkraut und ist dabei pumperl gesund. Er bekommt bestimmt noch einen eigenen Beitrag.

       




So genug von Phlox und Sonnenhut - ganz klar die Stars im Sommerbeet in diesem Jahr sind die Hortensien. Alle waren schon da als wir den Garten vor 9 Jahren übernommen haben und ich gehe davon aus, dass einzelne Büsche so um die 30 Jahre alt sind. Unser Boden ist perfekt für Hortensien (sowie Rhododendren und Azaleen) und das bergische Wetter, mit jeder Menge Regen mögen sie auch sehr gerne. Da braucht es keinen speziellen Dünger oder "Blau-Macher", die Farben sind wie sie sind und da helfe ich nicht nach.

An dieser Stelle mal an alle, die verzweifelt versuchen ihre weißen oder hellrosanen Hortensien mit div. Mitteln blau zu färben - das wird nix!! Die Blüten bekommen maximal merkwürdige Verfärbungen aber weiß bleiben sie dennoch. Sinn macht das nur, wenn ihr blaue Hortensien setzt. Viele Böden sind eher kalkhaltig und dann muss man nachhelfen, damit das Blau erhalten bleibt - bei sauren Böden ist das nicht notwendig.



In diesem Jahr sind sie, wie gesagt, eine wahre Pracht. Der milde Winter hat ihnen gut getan und der reichliche Niederschlag tat sein übriges. Sie sind nicht jedes Jahr so schön - im letzten Jahr hatte ich relativ wenige und eher kleine Blüten - das passiert gerne wenn es im Frühjahr nochmal heftigen Frost gibt - die Blüten werden im Herbst angelegt und die frischen Triebe erfrieren dann leider recht häufig.....d.h. auch, niemals die Büsche im Frühjahr weit runter schneiden, damit vernichtet ihr auch die kommende Blüte, nur die alten Blütenstände über dem ersten, maximal zweiten, grünem Knubbel abschneiden, dann hoffen und bangen, dass kein Frost mehr kommt und dann......sich auf den kommenden Hortensien-Sommer freuen :-)



 Ein lila-pinkes Band und die Blütenköpfe teilweise so groß, dass die Stängel sie kaum tragen können.
Und das Beste ist - man hat fast das ganze Jahr was von der Pracht. Die Blüten lassen sich wunderbar trocknen und behalten die Farbe (ok, mehr oder weniger), sie halten ewig in der Vase und selbst im Winter sehen die abgestorbenen Blütenstände noch hübsch aus....einfach schön!! 

Montag, 30. Juni 2014

Immer noch alles so rosig - Bonbonfarben im Beet

Wir beenden den Juni mit einem Gruß an Aachen - genauer gesagt mit der wunderbaren Polyantharose 'Weiße Gruß an Aachen'...zu schade, dass Ihr nicht schnuppern könnt, wie gut sie duftet (Jaja, ich hör schon den LSG sagen "...duftet? Riecht nach Toilettenspray..." ;-) )


Der Juni fing sehr schön und ungeheuer heiß an, die Blogtante jammerte rum, dass es doch nun endlich mal ordentlich regnen könnte und überhaupt, braucht Niemand und schon garnicht der Garten Temperaturen über 30 Grad.....tjsa, dass lief dann wohl unter dem Motto...bedenke wohl worum du bittest, es könnte erfüllt werde.

In schönster Zauberlehrling-Manier kam der große Regen und die Temperaturen pendelten sich so um die 20 Grad ein und es regnete und regnete und....naja, regnete halt. Für unerwünschtes Begleitgrün (vulgo: Unkraut) aller Art ein wunderbarer Zustand und ich kam kaum mit dem Jäten hinterher - für die Rosen und auch viele der Stauden zunächst ein Segen aber auf lange Sicht dann doch etwas zuviel des Guten, so dass viele Rosenknospen mumifizierten und so manche Blüte wie ein zermatschter Lappen an den Stauden hing.

Alles in allem will ich aber nicht meckern. Ich weiß, dass die Gartenfreunde im hohen Norden und auch im Süden sehnlichst auf Regen warten und alles in allem hat es dem Garten sehr gut getan - alles wächst wie verrückt und das manchmal lästige Gießen reduzierte sich auf einige wenige Kübel.


Hier ein Blick aus der "Schmuddelecke" hinter dem Haus (ganz vielleicht zeig ich die bei Gelegenheit auch mal) in Richtung des großen Staudenbeets - der Rosenbogen zeigt auch zugleich mein Dauerprojekt seitdem wir den Garten haben...es muss sich doch ein Röschen finden, dass an diesem Standort gedeihen will. Eigentlich perfekte Lage - Süden - aber mit grausigen Bodenverhältnissen. Nach langem try and error habe ich jetzt vielleicht endlich eine Rose (ich war es leid und habe kurzerhand bei Feinkost Albrecht eine Kletterrose rot gekauft *schämmm) gefunden, die diesen Platz mag und wächst. Das nächste Jahr wird es zeigen.


Dieses Bild mag ich sehr - der LSG lacht sich immer kaputt wenn ich was von Romantikbeet erzähle :-) - Austin Rose 'The Generous Gardener' mit Wollziest (Stachys byzantina)....dieser sieht auf dem Bild fein aus, in echt mag er den vielen Regen nicht besonders und ist ziemlich matschig.


Überall wo man hinschaut blüht es munter vor sich hin und brummt auch zumeist, die Hummeln und Bienen sind wie im Rausch. Der rosane Puschelmohn (böse, böse, der Mohn, der nicht sein darf aber was kann ich dafür, wenn immer wieder hie und da ein Samenkörnchen lauert und aufgeht) erscheint wo er will und den armen Cardinal (Rosa Gallica 'Cardinal de Richelieu) muss ich wohl so langsam mal ein bisschen von der Hosta-Ummantellung befreien. Seine Farbe ist toll aber er mag starke Sonneneinstrahlung nicht all zu sehr.


Alles in allem war es ein feiner Gartenmonat und so üppig waren die Beete selten um diese Zeit. Selbst der Rittersporn - der meinen Garten nicht unbedingt mag, zeigte sich von seiner besten Seite und naja, die Rosen sind trotz des vielen Regens, größtenteils üppiger den je.
die schöne 'Elfe' von Tantau
Eine unbekannte, gelbe Schönheit (ich vermute eine ältere Austin Sorte) die schon da war als wir den Garten übernahmen.
Und noch zwei rosane Austins, oben 'Charles Rennie Mackintosh' unten 'Kathryn Morley'


Freuen wir uns auf den Juli - Euch allen wünsche ich einen tollen Sommer!