Die Mitbewohner - unsere 3 Maine Coons

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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Oktoberglühen - wie viele Farben hat der 10. Monat, der eigentlich der 8. ist?


Nein, was für eine Überraschung, es ist immer noch Herbst...und was für einer! Irgendwie lief da dieses Jahr was schief. Erinnert Ihr Euch? Im August stand hier, es regnet und regnet und regnet und regnet immer noch. So richtig sommerlich warm war es auch nicht und überhaupt - sollte das Sommer sein?

Da hat sich der Oktober wohl gedacht. OK, was der August nicht wollte, ich will und gibt einfach alles und wenn die Wetterfrösche recht haben steht uns ein spätsommerliches Wochenende mit Temperaturen bis zu 25 Grad bevor. Ja, es hat im Oktober auch geregnet und das ist auch gut so aber was gab es schon für grandiose Sonnentage und dazu die Herbstfarben, ein Traum!

Und wie recht der Oktober hat - da hab ich mal wieder Wikipedia bemüht und siehe da:

"...Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (lat. octo = acht). Obwohl der Monat nach der julianischen Kalenderreform 46 v. Chr. an die zehnte Stelle verschoben worden ist, ist es bei seinem römischen Namen geblieben. ...."















Donnerstag, 9. Oktober 2014

Bilderflut .... jaaaa, immer noch Herbst

...und nochmal, einfach eine Serie Herbstsonne im Beet. Ich hoffe ich nerve noch nicht ;-) aber der Herbst, wenn dann noch die Sonne scheint, ist einfach zu schön. Heute noch einmal, einfach ein paar Bilder - kreuz und quer die Hänge hinauf und hinunter - beim nächsten Mal erzähl ich dann wieder ein bisschen mehr und vielleicht verreisen wir ja auch wieder mal.















Seid lieb gegrüßt und bis zum nächsten Mal - dann mit 'Indian Summer' im Bergischen Land - Eure Blogtante


Freitag, 5. September 2014

Der Herbst ist da

Da isser nun also - wir können es drehen und wenden wie wir wollen, der Herbst ist da!
Das ist jetzt gar nicht so schlimm. Klar sind laue Sommerabende wunderbar und diese waren, zumindest hier im Bergischen Land, doch eher rar gesät in diesem Jahr, aber der Spätsommer und Herbst ist eine feine Garten-Jahreszeit. Die Sommerstauden geben ihr letztes, die Herbststauden fangen an zu blühen, es ist die perfekte Pflanzzeit und auch an die Blumenzwiebeln sollte man jetzt denken, damit man im zeitigen Frühjahr viele bunte Gute-Laune-Bringer in den Beeten hat. Und gegen Ende des Herbstes gibt der Garten dann nochmal alles und leuchtet in warmen Farben - einfach schön!

Die Fuchsia Magellanica (winterharte Freiland-Fuchsie) gibt in diesem Jahr alles. Da sie das erste Mal nicht zurück gefroren war, ist sie riesig und blüht seit April ununterbrochen.

Heut zeig ich Euch auch mal "Kramers klein Häuschen". Der LSG und die Blogtante haben in den letzten Wochen ein bisschen "Haus-Kosmetik" betrieben und so strahlt das Häuschen endlich wieder weiß. Mal gucken, wie lange das anhält bei dem Dauerfeuchtem hier. Ursprünglich hatte es mal komisch braune Fensterläden und auch die Fensterbänke waren in diesem merkwürdigen Braun - jetzt ist alles knallrot und ich finde es wunderbar :-) und eines schönen Tages kommen auch die grausigen Fliesen vor dem Haus weg aber eins nach dem anderen...die Projekte sollen und werden uns sicher nicht ausgehen.

In den Beeten ist der Herbst schon teilweise da - die hohe Fetthenne (Sedum Telephium-Hybride) fängt an zu blühen und im Hang kämpfen sich die ersten Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale) ans Licht.



Im anderen Hang leuchtet Sedum Hybride 'Karfunkelstein' mit ihrem dunklen Laub aus dem Grün - diese hab ich ganz besonders gerne. Sie wollte lange Zeit nicht so recht aber jetzt hat sie sich scheinbar an unseren Garten gewöhnt.Die dusselige Eule steht da übrigens als "Stopfen" eines Wühlmauslochs ... was besseres fiel mir nicht ein *ggg*

Neu im Beet und jetzt bereits einer meiner Lieblinge - Filipendula rubra 'Venusta', die rosa Spierstaude. Ich habe sie erst vor 2 Wochen gepflanzt und bin gespannt, wie sie sich im nächsten Jahr entwickelt.

Im großen Staudenbeet ist es jetzt vorbei mit Ordnung. Alles blüht und verblüht wild durcheinander. Der Phlox liegt in den letzten Zügen, die Herbstanemonen stehen in Hochblüte, so langsam kommen die Astern und dunkelrot leuchtet Polygonum amplexicaule 'Firetail' aus dem Beet. Ein echter Dauerblüher und der Bienen- und Hummelmagnet schlechthin ist die "ordinäre" Katzenminze. Sie blüht ununterbrochen seit Monaten und ist in ein Dauerbrummen gehült.



Weiter unten im Garten geht es ruhiger zu. Der Bronzefenchel (Foeniculum vulgare 'Atropurpureum') ist in diesem Jahr riesig - die hohen Rispen zwischen den Gräsern - ich liebe den Geruch, wenn man die Blätter, Blüten und Samen zwischen den Fingern verreibt und allerlei Getier liebt ihn ebenfalls als Pollenspender und auch als Futterpflanze. Leider habe ich bei uns noch nie einen Schwalbenschwanz-Schmetterling gesehen aber vielleicht verirrt sich ja doch mal einer und findet dann hier die perfekte Futterpflanze - was ich den Schnecken nicht gönne ;-), diesem schönen Falter würd ichs gerne opfern :-).

Das wars dann für heute - vor dem Torii blüht die Purpur-September-Silberkerze (Cimicifuga simplex 'Atropurpurea') und sie duftet einfach wunderbar. Auch hier geben die hohen Fetthennen Farbe fürs Beet und in 4-5 Wochen werden die verschiedenen Ahörner (Acer palmatum und Acer japonicum) das Beet und die Hänge darüber in wunderbare Herbstlaubfarben tauchen - ich freu mich schon!

Donnerstag, 27. März 2014

Querbeet - was so am Wegesrand lag oder wider dem perfekten Foto

Hallo, heute mal ein Post einfach so, Querbeet durch den Garten im Frühjahr. Einige Fotos sind von letzten Jahr Mitte/Ende April aber in Kürze wird es sicher wieder so aussehen - gefühlt ist in diesem Jahr alles ca. 3-4 Wochen früher dran als sonst. Frühling im Zeitraffer.

Das ist hier eine gute Stelle um mal zu verkünden ;-), dass ich keines meiner Fotos bearbeite. D.h. alles ist so, wie ich es auch geknippst habe und knipsen ist wörtlich zu nehmen. Ich bin kein Fotograf und habe auch kaum Ehrgeiz das perfekte Foto zu schießen und ganz ehrlich bin ich auch ein bisschen zu faul, um ewig an den Fotos rum zu retuschieren. Wer also hier reinschaut muss mit der einen oder anderen Unschärfe, merkwürdigen Perspektiven und auch schon mal störenden Elementen im Bild leben - sorry dafür, aber das ist dann auch authentisch :-)

Die Topfparade vor unserem Gartenschuppen ist dafür ein schönes Beispiel. So sieht es halt aus - der Hersteller des Grills bekommt kostenlose Werbung, die Erdsäcke lugen dahinter hervor, die Halterung des Blumenkastens hängt ziemlich unmotiviert, weil leer, am Schuppen herum und die Töpfe, die man in wenigen Wochen vor lauter Gewuchere eh nicht mehr sieht, treiben so manchem Ästheten sicher die Schweißtropfen auf die Stirn.....von der allerliebsten Gardine, die noch ein Erbstück der Gartenvorbesitzerin ist, garnicht zu sprechen.

Bei näherem Betrachten findet sich dann das eine oder andere Schätzchen und überraschende Perspektiven.


Mertensia virginica - das Blauglöckchen - eine nordamerikanische Wildstaude mit wunderschöne, blau/rosa Blüten blüht im April und zieht nach der Blüte komplett ein - eine feine Eigenschaft, da man sie so sehr gut mit anderen Stauden kombinieren kann, die nach der Blüte ihren Platz einnehmen.

Am Teich und Bachlauf fängt zu dieser Zeit die heimische Sumpfdotterblume (Caltha palustris) an zu blühen und leuchtet knallgelb aus diversen Steinritzen. Bienen und Schwebefliegen lieben sie.


Auch das heimische Getier bietet immer wieder lustige Anblicke - Titus hinter Gittern und das schwarze Vitchen auf dem Hochsitz im Katzenknast. Katzenknast? Dazu später einmal mehr aber schonmal vorweg - unsere Miezen sind keine Freigänger und das hat auch einen guten Grund aber wie gesagt, dazu schreib ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Post.

 Auch der untere Gartenteil fängt jetzt an zu zu wuchern :-) - als nächstes werden die Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) das Bild im Hang bestimmen, die Acer blühen und der untere Weg schreit nach einer neuen Rindenmulchauflage.



Donnerstag, 6. März 2014


Torii? 鳥居

Ja ein Torii und nein, wir haben keinen Shintō-Schrein im Garten! Geht garnicht mag der eine oder andere Purist denken und hat aus seiner Sicht auch recht aber wir haben in keiner Weise den Anspruch und können auch garnicht den extrem hohen Ansprüchen an einen echten japanischen Tempel-Garten entsprechen.

Fasziniert von japanischen und asiatischen Gärten habe ich viel darüber gelesen, mein Lieblingsspielgefährte arbeitet seit Jahren für japanische Unternehmen und er wünschte sich einen asiatischen Touch im Garten. Der Hang über dem Teich bot sich an, da dies der einzige Bereich des Gartens ist, den wir komplett neu gestaltet haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Amsel für die "kunstvolle", weiße Verzierung des Querbalkens *hmpfff* aber wie passend - die Schriftzeichen für Torii (s.o.) bedeuten Vogelsitz.



Was draus geworden ist? Eine Asiatisch - Bergische Melange, die sich den örtlichen Gegebenheiten anpasst, nicht zuuuuu pflegeintensiv ist (bei einem echten japanischen Garten ein Ding der Unmöglichkeit - mehr Pflegeaufwand geht kaum) und sich gut in den restlichen Garten einfügt.



Trockenbachlauf


Ahörner (Acer japonicum und Acer palmatum in versch. Sorten) lieben unser feuchtes Wuppertaler Klima und die Hänge sorgen dafür, dass keine Staunässe entsteht. Sie sind immer schön und im Herbst ein wahres Feuerwerk an Farben - dazu mache ich bei Gelegenheit mal ein eigenes Posting.


In diesem Sinne - Sayounara und bis zum nächsten Mal.