Die Mitbewohner - unsere 3 Maine Coons

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Freitag, 29. Juli 2016

Ein neues Beet entsteht - wie aus einem Spiraea japonica Gewirr ein eher unorthodoxes Staudenbeet wird

Schon lange wollte ich das Beet an unserer Garageneinfahrt neu machen aber bei all diesen schrägen Beeten fällt das Aufraffen dann zugegebener Maßen doch ab und an mal schwer und so hat es fast 10 Jahre gedauert bis ich das Spiraea japonica Dickicht endlich gerodet hatte (ich war dieses Mehltaugewirr sowas von leid)  und .... oh wunder, oh Vergnügen ..... wirklich das aller erste Mal ein komplett leeres, nahezu Wurzel freies Beet zum bepflanzen hatte. 

Das Beet ist von der Lage her sehr unterschiedlich. So stehen die Pflanzen im vorderen, schmalen Zipfel vollsonnig und trocken, während es nach hinten, zur breitesten Stelle hin immer schattiger und feuchter wird. Hang typisch, oben am Hang eher trocken, am Hangfuß eher feucht. Entsprechend habe ich versucht das Beet zu planen und zu bepflanzen. Also hieß es erstmal Pflänzchen besorgen, was für ein Spaß :-).

Eingekauft hatte ich u.a. folgendes: 3x Hemerocallis cultorum White Temptation,  3x Echinops sphaerocephalus Arctic Glow, 2x Thalictrum delavayi Hewitts Double, 1x Thalictrum delavayi Splendide White ®, 1x Veronicastrum virginicum Diana, 2x Helenium cultorum Moerheim Beauty, 2x Helenium cultorum Chelsey ®, 2x Eupatorium rugosum Chocolate und natürlich 9x Nassella tenuissima. Diverse andere Pflänzchen hatte ich noch da oder waren Ableger, die ich so nach und nach dazu gesetzt habe.

So sah das Beet im Spätsommer 2014 direkt nach dem Bepflanzen aus. Die reichlich vorhandenen, unbehandelten Sägespäne aus der Staudenlieferung habe ich mit aufs Beet geworfen, davon ist inzwischen nichts mehr zu sehen.

Im zeitigen Frühjahr 2015 war noch nicht all zuviel zu sehen und von einem Winteraspekt kann keine Rede sein aber das änderte sich schnell ....

Ende April 2015 und auch in diesem Jahr schwebte Narcissus 'Polar Ice' über dem Gras :-)

So sah das Beet Ende Mai 2016 aus. Alles ist fein gewachsen, nur wenige Verluste bisher (leider haben sich 2 Thalictrum und ein Helenium verabschiedet)



und so (oben und unten) im Juli 2016. Nassella macht ich sehr gut an dieser Stelle, inzwischen ist auch noch Briza media (Zittergras), div. niedrige Sedum am Hangfuß, ein noch minderjähriger Gingko und ein ebenfalls noch recht kleiner, schwarzer Holunder (Sambucus nigra 'Black Lace' ®) hinzu gekommen.


Doch, gefällt mir schon ganz gut, wild, fröhlich und luftiger als vorher :-)




Mittwoch, 23. Juli 2014

Gartenspaziergang im Juli

Ein Spaziergang einmal kreuz und quer durch den Garten im Juli - immer schön aber selten so schön und üppig wie in diesem Jahr.

Kommt Ihr mit? Dann hinaus und los gehts - zur Tür hinaus und einmal nach Links geschaut - die Fuchsia magellanica und der Schmetterlingsflieder in voller Blüte, da hat man direkt gute Laune :-)


Weiter gehts am Eingangshang vorbei, das Rhododendronbeet lassen wir rechts liegen (das macht um die Jahreszeit nun wirklich nichts her) und dann bahnen wir uns den Weg am Schuppen mit der Topfparade vorbei - hier herrscht immer noch buntes Durcheinander und es brummelt und brumselt in allen Blüten.


Gegenüber des Schuppens ist ein Sitzplatz und von da gehts die Treppe herunter - ab in den Hang.
An den Kugel-Eierbuchen vorbei, ein rascher Blick auf die Spinnenblumen und Hosta 'Holy Mole', da tut sich noch nichts, die brauchen noch ein paar Tage bis zur Blüte aber dann wird das ein echter Farbschocker vor der dunklen Buche.
 
Auf der kleinen Treppe machen wir einen kurzen Stopp und verschaffen und einen Überblick - hier muss sich der Besucher dann entscheiden, gehe ich geradeaus weiter komme ich an den Hortensien aus dem letzten Posting vorbei und lande schließlich auf der unteren Ebene bei unserem Torii. Geht man nach links landet man in einer Sackgasse und kann sich eine Runde auf der dort stehenden Bank ausruhen oder aber man geht rechts an der Buchskugel vorbei. Auch spannend, da sieht man dann links das große Staudenbeet und recht sitzen vermutlich 3 fellige Gesellen in ihrem Knast und kommentieren jede Regung des Besuchers ;-)


Also erst mal rechts herum, dort blüht derzeit der weiße Rittersporn besonders schön und wird begleitet von der wunderbaren Miss Willmott's ghost (Eryngium giganteum).

Von da ein kurzer Blick in die Sackgasse - alles fein und mit dem Eichenwald als erweiterten Gartenraum im Hintergrund, bietet sich hier eigentlich immer ein schönes Bild - besonders toll im Herbst! Die Rosenbogenbank hinten steht noch ein bisschen kahl herum, an ihr soll in den nächsten Jahren die Rose 'Ghislaine de Féligonde' hoch ranken, gepflanzt ist sie schon aber noch sehr minderjährig ;-).


Hier nochmal das große Staudenbeet von etwas weiter hinten. Das Quietschpinke in der Mitte ist Phlox - blüht wie verrückt und duftet ebenso aber lässt sich irgendwie nicht richtig fotografieren.

Zurück an der Kreuzung unter der kleinen Treppe, ein Blick ins linke Beet. Die blaue Distel ist Mannstreu (Eryngium). Tolle Farbe, super unkompliziert und samt sich hie und da aber sehr manierlich aus, feines Teil! In diesem Beet wachsen u.a., neben diversen Geraniümern ;-), Astilben, Aruncus dioicus, im Frühjahr  Helleborus orientalis und div. Schneeglöckchen, das lästige Maiglöckchen und die Rosen 'Berleburg' von Poulsen, 'Königin von Dänemark' eine Alba-Rose sowie 'The Generous Gardener von Austin.


Und weiter gehts nach unten, den Weg an den Hortensien entlang (siehe letztes Posting), auch hier lassen wir zwei, drei Beete rechts liegen - die zeige ich dann ein anderes Mal wieder - und gehen weiter durch das Torii zum Teich. Am Torii derzeit besonders schön, die lila blühende Hosta (leider weiß ich nicht welche es ist) und der wunderbare, hohe weiße Wiesenknopf (Sanguisorba tenuifolia var. alba 'Albiflora').



Der Hang über dem Teich - hier läuft auch der Bachlauf runter - die Hostas blühen, die Japanischen Ahörner machen um diese Jahreszeit nicht all zu viel her aber wartet mal ab, wie sich das Bild im Herbst ändert :-). Oben auf dem Hang ein durchaus willkommener, gelb blühender, Einwanderer - Telekia speciosa. Telekien kannte ich bis dahin garnicht und war einiger maßen erstaunt als vor 3 Jahren auf einmal riesige Blätter am oberen Hang auftauchten. Naja, ich hab sie mal stehen lassen um zu schaun, was das denn mal wird. Sehr hübsche Pflanze und das Fliegegetier liebt sie auch - allerdings schneide ich die Samenstände immer sehr frühzeitig ab, da sie zum starken Aussamen neigt und mehr von solchen Riesenblättern brauch ich dann doch nicht.

 
Das war der Blick nach links, den Hang hinauf - schaut Ihr nach rechts seht Ihr das! Unser kleiner Teich am Hang - alles blüht, die Seerosen sind prächtig (eigentlich zu viel des Guten für den kleinen Teich und ich schneide kontinuierlich Blätter ab)

 
Am Teich schauen wir nochmal zurück - ein kleine Spielerei ist das Granitbecken. Jetzt wo es ein bisschen Patina angenommen hat gefällt es mir richtig gut. Das Blauschwingelgras (Festuca glauca) habe ich gepflanzt und farblich passend dazu hat sich die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) diesen Platz ausgesucht - schön :-).
 
Nochmal einen Blick den Hang hinauf. Ihr erinnert Euch an den abgerissenen und neu aufgebauten Bachlauf? So sieht es z.Z. aus. Den Schlauch der Pumpe muss ich noch kaschieren aber sonst schaut es schon wieder ganz gut aus.


Wir gehen über den Steg, am Teich vorbei und die Treppe wieder nach oben - links im Beet ein Farbtupfer - Hemerocallis Hybride 'Frans Hals', eine schon ältere Taglilie (Flory (US) 1955) super unkompliziert und einfach schön.

 
Auf der Treppe nochmal ein Blick zurück auf den Teich - sollte einer von Euch arge Langeweile haben, ist er/sie gerne eingeladen vorbei zu kommen um mal das Holzdeck zu schrubben ;-) und auch die Stühle hätten eine gründliche Reinigung sowie eine neue Lasur nötig...nun gut, alles auf einmal geht nicht und so ein bisschen 'Shabby chick' kann man sich ja auch im Garten schön gucken *ggg*

 
Auf der nächsten Ebene angekommen beenden wir für heute den Rundgang - rechts gucken wir auf den Hang unter dem Rosenbogen. Hier ist es eher schattig und meist feucht, das mögen der Rhododendron und die derzeit noch blühenden Astilben (Astilbe x arendsii 'Brautschleier') sehr.

 
So, Schluss für heute. Damit habt Ihr ungefähr die Hälfte des Gartens durchwandert - das nächste Mal gehen wir auf der anderen Seite des Hauses lang aber da ist derzeit der Lieblingsspielgefährte dabei ein Gerüst auf zu bauen - die Hausfassade schreit nach einem neuen Anstrich - und es schaut ein bisschen aus wie bei den Vandalen ;-)
 
 
Lieben Gruß an Euch alle und....genießt den Sommer!!


Montag, 30. Juni 2014

Immer noch alles so rosig - Bonbonfarben im Beet

Wir beenden den Juni mit einem Gruß an Aachen - genauer gesagt mit der wunderbaren Polyantharose 'Weiße Gruß an Aachen'...zu schade, dass Ihr nicht schnuppern könnt, wie gut sie duftet (Jaja, ich hör schon den LSG sagen "...duftet? Riecht nach Toilettenspray..." ;-) )


Der Juni fing sehr schön und ungeheuer heiß an, die Blogtante jammerte rum, dass es doch nun endlich mal ordentlich regnen könnte und überhaupt, braucht Niemand und schon garnicht der Garten Temperaturen über 30 Grad.....tjsa, dass lief dann wohl unter dem Motto...bedenke wohl worum du bittest, es könnte erfüllt werde.

In schönster Zauberlehrling-Manier kam der große Regen und die Temperaturen pendelten sich so um die 20 Grad ein und es regnete und regnete und....naja, regnete halt. Für unerwünschtes Begleitgrün (vulgo: Unkraut) aller Art ein wunderbarer Zustand und ich kam kaum mit dem Jäten hinterher - für die Rosen und auch viele der Stauden zunächst ein Segen aber auf lange Sicht dann doch etwas zuviel des Guten, so dass viele Rosenknospen mumifizierten und so manche Blüte wie ein zermatschter Lappen an den Stauden hing.

Alles in allem will ich aber nicht meckern. Ich weiß, dass die Gartenfreunde im hohen Norden und auch im Süden sehnlichst auf Regen warten und alles in allem hat es dem Garten sehr gut getan - alles wächst wie verrückt und das manchmal lästige Gießen reduzierte sich auf einige wenige Kübel.


Hier ein Blick aus der "Schmuddelecke" hinter dem Haus (ganz vielleicht zeig ich die bei Gelegenheit auch mal) in Richtung des großen Staudenbeets - der Rosenbogen zeigt auch zugleich mein Dauerprojekt seitdem wir den Garten haben...es muss sich doch ein Röschen finden, dass an diesem Standort gedeihen will. Eigentlich perfekte Lage - Süden - aber mit grausigen Bodenverhältnissen. Nach langem try and error habe ich jetzt vielleicht endlich eine Rose (ich war es leid und habe kurzerhand bei Feinkost Albrecht eine Kletterrose rot gekauft *schämmm) gefunden, die diesen Platz mag und wächst. Das nächste Jahr wird es zeigen.


Dieses Bild mag ich sehr - der LSG lacht sich immer kaputt wenn ich was von Romantikbeet erzähle :-) - Austin Rose 'The Generous Gardener' mit Wollziest (Stachys byzantina)....dieser sieht auf dem Bild fein aus, in echt mag er den vielen Regen nicht besonders und ist ziemlich matschig.


Überall wo man hinschaut blüht es munter vor sich hin und brummt auch zumeist, die Hummeln und Bienen sind wie im Rausch. Der rosane Puschelmohn (böse, böse, der Mohn, der nicht sein darf aber was kann ich dafür, wenn immer wieder hie und da ein Samenkörnchen lauert und aufgeht) erscheint wo er will und den armen Cardinal (Rosa Gallica 'Cardinal de Richelieu) muss ich wohl so langsam mal ein bisschen von der Hosta-Ummantellung befreien. Seine Farbe ist toll aber er mag starke Sonneneinstrahlung nicht all zu sehr.


Alles in allem war es ein feiner Gartenmonat und so üppig waren die Beete selten um diese Zeit. Selbst der Rittersporn - der meinen Garten nicht unbedingt mag, zeigte sich von seiner besten Seite und naja, die Rosen sind trotz des vielen Regens, größtenteils üppiger den je.
die schöne 'Elfe' von Tantau
Eine unbekannte, gelbe Schönheit (ich vermute eine ältere Austin Sorte) die schon da war als wir den Garten übernahmen.
Und noch zwei rosane Austins, oben 'Charles Rennie Mackintosh' unten 'Kathryn Morley'


Freuen wir uns auf den Juli - Euch allen wünsche ich einen tollen Sommer!

Montag, 23. Juni 2014

Sommer im Beet!?!


Der Sommer ist da, blos dem Wetter hat das derzeit noch keiner erzählt. Nun gut, ich bin ohnehin nicht Tropen tauglich und finde Temperaturen um die 25 Grad absolut ausreichend für einen netten Sommer aber - einstellige Nachttemperaturen und dauerhaft bewölkter Himmel ist dann doch nicht das, was ich mir so unter Sommeranfang vorstelle. 

Und wenn, dann könnte es wenigstens mal ausgiebig regnen. Ich glaube meine Kollegen halten mich schon für total plemplem, da ich, wenn alle nach Sonne rufen, ständig am rumquengeln bin, dass es doch nun bitte mal ordentlich regnen könnte ;-).

Das heimische Getier wünscht sich jedenfalls keinen Regen aber ganz sicher auch keine 30 Grad+. Die momentane Witterung ist so recht nach Coonie-Geschmack. Da lässt es sich vortrefflich im Garten rumlungern, das Pelzchen wird gewärmt aber nicht gekocht, ab und an wandert man mal rein um ein Häppchen zu futtern und zwischendurch hält man Draußen Ausschau, ob sich vielleicht auch was frisches zum futtern fangen lässt (wenn sie denn mal was erwischen, wird es eh nicht gefuttert und meist sind es leider Spitzmäuse *hmpfff*)
Nessie und das Vitchen in seltener Eintracht

Die Beete zur blauen Stunde sehen derweil schon sehr sommerlich aus. Die Rosen stehen noch in voller Blüte, die weißen und pinken Vexiernelken (Lychnis coronaria) geben alles - ich liebe sie sehr! - der Lavendel blüht und der hohe Sommerphlox (Phlox paniculata) fängt so langsam an und spätestens wenn er in Vollblüte steht, duftet der Garten gegen Abend für mich so richtig nach Sommer. Dazu das Kreischen der Mauersegler, ein Gläschen Wein mit dem LSG auf der Terrasse, am besten noch ein paar grillende Grillen (häh??) und wir haben den perfekten Sommerabend.




Aber auch im Sommer muss nicht immer alles rosa-rot, blau und weiß sein - ein echter Blickfang ist das gewöhnliche Silberblatt (Jacobaea maritima oder Senecio cineraria). Oft als Wegwerfpflanze für Grabbepflanzungen missbraucht, macht es sich auch im Beet gut, ist allerdings nicht sehr langlebig und ganz klar, man muss Gelb mögen.

Dieser Hang ist im Sommer immer eines meiner Sorgenkinder - während der vordere Teil vollsonnig und sehr sehr trocken ist, ist der hintere Teil schattig und eher feucht. Der Polsterthymian (Thymus praecox) mag den vorderen Teil sehr und auch die weiß blühende Campanula alliariifolia ist perfekt für diese Situation. Sie versamt sich bei mir sehr zuverlässig, ohne dabei lästig zu werden und blüht meist, nach einem Rückschnitt Anfang/Mitte Juli, im August/September noch einmal.

Was der von all dem bunten Gemüse hält, kann man glaube ich seinem Gesichtsausdruck entnehmen - das Personal spinnt!!

Freuen wir uns auf die kommenden Sommermonate. Ich bin mir sicher, dass es auch noch Tage für echte Sonnenanbeter geben wird. Euch allen wünsche ich immer das passende Wetter ;-) und verabschiede mich für heute mit zwei sehr gegensätzlichen, sehr sehr stacheligen Gesellen.


Mittwoch, 16. April 2014

Da blüht doch was

Es blüht im Tal und auch oben auf dem Hügel grünt und blüht es, dass es nur so eine Freude ist.....ok, wenn ich ganz ehrlich bin würde ein ordentlicher, lang anhaltender Landregen (lang = mal so 12 Stunden am Stück über Nacht *ggg*) dem Garten derzeit mehr als gut tun.

Es ist schon sehr trocken und wenn das so weiter geht wird wohl - sehr zu meinem Verdruss - am Wochenende die erste Runde Wässern nötig aber vielleicht hält der Wetterbericht für Karfreitag ja endlich mal, was er derzeit verspricht. Der große Regen Vorgestern ging mal wieder nahezu spurlos an unserem Hügel vorüber.

Die Tulpen sind im diesem Jahr in Bonbonfarben - scherzhaft als Campino-Farben bezeichnet (neeeeee, nicht wie der Sänger aus dem Dorf an der Düssel). Tulpen halten sich bei uns nie lange, ganz selten kommen welche im Folgejahr wieder - so zum Beispiel die dunkle Queen of Night links hinten im Bild - aber dann nur Einzelexemplare, so dass ich eigentlich jeden Herbst neue setze und da heißt dann das Motto "lieber Klotzen als Kleckern". Im letzten Herbst habe ich ca. 150 Tulpen in dieses Beet gesetzt. Es gibt Gärtner, die die Tulpen jedes Jahr nach der Blüte und dem Einziehen des Laubs wieder ausbuddeln......äh ja, nöööö...ganz ehrlich ist mir das zu aufwändig und ich wüsste auch garnicht, wie ich die zwischen all den Stauden im Mai, Juni wieder finden sollte.


 
Einen leichten Farbschocker bietet, wie in jedem Jahr, das Beet vor dem Haus. Die Azaleen und Rhododendren fangen an in lila, pink und knallrot zu blühen. Auf dem Bild wirkt das rot noch knalliger als in echt. Die Säulenkirsche (Prunus serrulata 'Amanogawa') blüht überreich und erfreut auch die Hummeln und Bienen.  

Unten im Garten geht es etwas weniger knallig zu - die letzten, späten Narzissen blühen, später wird das einziehende Laub von einigen hohen Gräsern verdeckt.


Darauf freue ich mich jedes Jahr - hinter dem Rankgitter (das markiert die Grenze zu Nachbars Garten) mit der Clematis macropetala 'Weselton' zieht sich ein blaues Band aus Polsterphlox durch den ansonsten leider total verwilderten Garten in dem seit 3 Jahren leider nichts mehr getan wurde.

Auch hier darf es blau wuchern und das ist nach einiger Zeit bei nahezu allen Veilchen wörtlich zu nehmen - so schön sie sind, so wuchs- und ausbreitungsfreudig sind sie auch - man sollte die Schönen ein wenig im Auge behalten - hier Viola odorata und die heiß geliebten, weißen Traubenhyazinthen (Muscari azureum 'Album')


Und dann gibt es eigentlich immer Pflänzchen, die noch auf ihren endgültigen Bestimmungsort warten, sei es, dass das Auge der Blogtante mal wieder größer war als der derzeit verfügbare Platz oder weil sich mal wieder das eine oder andere Pflänzchen an meinen Einkaufwagen klammerte oder solange um Hilfe rief, bis ich es dann doch mit genommen habe ;-).

Die hier sind ein klassisches - ohhh wie schön, haben wollen - um zu Hause fest zu stellen, wohin denn nur mit den neuen Schätzen. Der Platz wird sich sicher finden, bis dahin schmücken die Kugelprimeln (Primula denticulata) und die Japanische Doldenprimel (Primula siboldii 'Sangoguko') die alte Zinkwanne am sonst eher nicht so hübschen Garageneingang.

Ja und dann gibt es noch die, die es in diesem Jahr so ganz besonders eilig haben.....

.....Climbing Souvenier de la Malmaison als Beispiel für das Bild, das derzeit immer mehr Rosen in unserem Garten zeigen. Dicke fette Knospen! Hallo Rosen.....es ist Mitte April und nicht Ende Mai....sowas :-)